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Klaus Pielert: "Das neue Deutschlandbild", 1970

Klaus Pielert: "Das neue Deutschlandbild", 1970
© Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland


Willy Brandt

geb. 18.12.1913 in Lübeck, gest. 8.10.1992 in Unkel/Rhein
Willy Brandt war engagiertes SPD-Mitglied seit 1930. 1933 musste er emigrieren und gehörte bis 1945 dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus an. 1949 wurde er als SPD-Abgeordneter in den Deutschen Bundestag gewählt. Von 1957 bis 1966 amtierte er als Regierender Bürgermeister von Berlin. In der "Großen Koalition" war er von 1966 bis 1969 Außenminister. Mit Brandt als Kanzler übernahm die SPD 1969 erstmals die Bundesregierung. Brandt beschritt neue Wege in der Entspannungs- und Ostpolitik. Hierfür erhielt er 1971 den Friedensnobelpreis. Drei Jahre später, als sein enger Mitarbeiter Günter Guillaume als DDR-Spion enttarnt wurde, trat er zurück. Den SPD-Parteivorsitz, den Brandt seit 1964 innehatte, behielt er bis 1987. Von 1976 bis 1992 war er Vorsitzender der Sozialistischen Internationalen.

www.bwbs.de
www.willy-brandt-luebeck.de