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Ludwig Erhard

Ludwig Erhard
© BPA Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Bundesbildstelle

Ludwig Erhard

geb. 4.2.1897 in Fürth, gest. 5.5.1977 in Bonn
1928 bis 1942 war Erhard zunächst wissenschaftlicher Assistent, dann stellvertretender Leiter des "Instituts für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigwaren". 1942 gründete er ein eigenes Konsumforschungsinstitut unter dem Namen "Institut für Industrieforschung". 1945/46 war er Wirtschaftsminister im bayerischen Kabinett und seit 1947 in der Bizonenverwaltung als zuständiger Direktor mit den Vorbereitungen der Währungsreform betraut. Die erfolgreiche Durchführung machte ihn zum "Vater" der Sozialen Marktwirtschaft und des Wirtschaftswunders. 1949 berief ihn Adenauer als Wirtschaftsminister ins Bundeskabinett. 1963 folgte Erhard Adenauer als Bundeskanzler. Im Dezember 1966 trat er zurück. Von 1966/67 war Erhard Vorsitzender der Bundes-CDU, dem Bundestag gehörte er bis zu seinem Tod an.

www.ludwig-erhard-stiftung.de