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Mirko Szewczuk, Robert Schuman, ca. 1951

Mirko Szewczuk, Robert Schuman, ca. 1951
© Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Robert Schuman

geb. 29.6.1886 in Luxemburg, gest. 4.9.1963 in Chazelles/Frankreich
Der aus einer lothringischen Familie stammende Schuman ist eine zentrale Figur der europäischen Einigung. Verbunden wird sein Name mit dem "Schuman-Plan", in dem die französische Regierung vorschlägt, "die Gesamtheit der französisch-deutschen Produktion an Kohle und Stahl einer gemeinsamen Hohen Behörde zu unterstellen, in einer für eine Beteiligung der anderen europäischen Staaten offenen Organisation". Die "Montanunion" wurde zur Keimzelle der europäischen Integration. In seiner Funktion als französischer Außenminister besuchte er am 13. Januar 1950 Bonn, wo er 1904 zwei Semester studiert hatte. 1958 wurde Schuman zum ersten Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.