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Rosenburg




Rosenburgweg 1

Bis zum Umzug 1973 in einen der zwei Kreuzbauten in Bad Godesberg-Nord war hier der Sitz des Bundesministeriums der Justiz. Am 1. April 1950 zog das Ministerium in das Gebäude, das bis dahin als Ausweichquartier für die durch Bomben zerstörten Universitätskliniken genutzt wurde. Bis dahin war das Justizministerium in der Graurheindorfer Straße. Der Ursprungsbau wurde 1831 für den Bonner Professor Georg August Goldfuss erbaut und war dann Landsitz eines Wuppertaler Seidenfabrikanten. Die nachfolgenden Besitzer gestalteten die Villa vielfach um und erweiterten die Anlage. 1929 erwarb eine katholische Organisation der Jugendfürsorge das Gebäude, 1938 übernahm es die Wehrmacht. Bis März 2004 war es Sitz der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.
Rosenburg, 1952

Rosenburg, 1952
© Stadtarchiv und stadthistorische Bibliothek Bonn