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Station 17: Erich-Ollenhauer-Haus
Übersichtskarte des Regierungsviertels mit Standorten
Das 1975 errichtete Gebäude beherbergte die Bundesparteizentrale der SPD bis 1999.

Unter dem Vorsitzenden Kurt Schumacher erbaute die SPD 1950 in Leichtbauweise ihre Parteizentrale. Als "Baracke" ging sie in die SPD-Geschichte ein. 1974 wurde sie demontiert und Teile davon bei Travemünde als Erholungsheim der Arbeiterwohlfahrt wieder aufgebaut. Der Neubau entstand unter der Leitung der Architekten Novotny Mähner Assoziierte.

1975 weihte der Parteivorsitzende Willy Brandt die neue Zentrale der SPD in Bonn ein. Sie trägt den Namen ihres zweiten Nachkriegsvorsitzenden. Das Erich-Ollenhauer-Haus war weithin erkennbar durch den orange leuchtenden Würfel mit dem SPD-Logo.

Willy Brandt war SPD-Vorsitzender bis 1987. Seine Nachfolger im Erich-Ollenhauer-Haus waren Hans-Jochen Vogel, Björn Engholm, Rudolf Scharping, Oskar Lafontaine und Gerhard Schröder.

1999 verlegte die SPD ihre Zentrale nach Berlin ins Willy-Brandt-Haus.

Rede Willy Brandts bei der Einweihung des Erich-Ollenhauer-Hauses, 3. Oktober 1975


Erich-Ollenhauer-Haus in den 1990er Jahren

Die "Baracke", der Vorgängerbau des Erich-Ollenhauer-Hauses, 1973

SPD-Vorsitzender Willy Brandt bei der Grundsteinlegung der neuen Parteizentrale am 7. Juni 1974
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