Als einer der ersten Bundesneubauten
entstand 1953 bis 1955 das Auswärtige Amt
nach den Plänen des Architekten Hans Freese.
Nach dem Regierungsumzug nach Berlin
belässt das Auswärtige Amt
seinen zweiten Dienstsitz in Bonn.
Einen Teil des Gebäudes nutzen seitdem
das Bundesministerium der Justiz
und das Bundeszentralregister.
Das Auswärtige Amt war nach seiner Fertigstellung
der größte Verwaltungskomplex in der Bundesrepublik.
Seine schlichte Architektursprache unterstreicht,
dass Bonn nur übergangsweise Regierungssitz sein sollte.
Das Gebäude diente bis 1999
sechs weiteren Außenministern als Dienstsitz.