Den 1860 vollendeten Bau bewohnte dreißig Jahre lang
die Familie des Tuchfabrikanten Wilhelm Loeschigk.
Der nächste Besitzer, Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe,
ließ das spätklassizistische Haus 1894
durch Flügel im Osten und Norden erweitern.
Ab 1939 nutzt die Wehrmacht,
nach 1945 die belgische Armeeführung das Gebäude.
Im November 1949 wurde das Palais
Dienstsitz von Bundeskanzler Konrad Adenauer.
Am 13. Januar 1950 empfing er als ersten Staatsgast
den französischen Außenminister Robert Schuman.