Die ehemalige Botschaft der Sowjetunion wird seit 1999 als russisches Generalkonsulat genutzt, 2009.

Sowjetische Botschaft

1975–1992

Zunächst residiert der erste Bundespräsident Theodor Heuss auf der Viktorshöhe. 1975 zieht die sowjetische Botschaft dort ein und errichtet zusätzlich einen Neubau.  

Zu den wichtigen Ereignissen der bundesdeutschen Geschichte zählt Konrad Adenauers Moskau-Reise 1955. Die Rückkehr der letzten deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten, die als Ergebnis der Reise gilt, ist auch mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und der Sowjetunion verbunden. Nachdem die sowjetische Botschaft zunächst im Hotel Groyen in Rolandseck südlich von Bonn untergebracht ist, zieht sie 1975 in die Villa Wendelstadt auf die Viktorshöhe. Dort geht bis 1950 der erste Bundespräsident Theodor Heuss seiner Arbeit nach.

Michail Gorbatschow, Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, weiht 1989 das neue repräsentative Gebäude für die sowjetische Botschaft ein. Mit dem Ende des Kalten Krieges zerfällt die Sowjetunion 1991. Das Gebäude wird danach zunächst als russische Botschaft und seit 1999 als russisches Generalkonsulat genutzt.