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Station 6: Bürobauten Tulpenfeld
Übersichtskarte des Regierungsviertels mit Standorten
Der Bürokomplex war von 1968 bis 1999 für den Deutschen Bundestag und Bundesministerien angemietet. Heute nutzen ihn politische Institutionen und Bundesbehörden.

1956 beschloss der Deutsche Bundestag, keine weiteren Bundesbauten in Bonn zu errichten. Bonn sollte als Hauptstadt Provisorium bleiben.

Um den entstehenden Raumbedarf zu decken, entwarf der Architekt Hanns Dustmann im Auftrag der Allianz AG ein neues Bürozentrum auf dem bislang landwirtschaftlich genutzten Tulpenfeld.

Die Bundesregierung mietete den Neubau an. Das 18-geschossige Hochhaus und den Seitentrakt nutzten zunächst verschiedene Bundesministerien. Ab 1977 erhielten Abgeordnete dort ihre Büros.

Der an beiden Längsseiten verglaste Saal, der aus dem sechsgeschossigen Pressehaus herausragt, war bis 1999 Sitz der Bundespressekonferenz. Im nördlichen der drei Atriumbauten befand sich bis zum Sommer 1999 die Schwedische Botschaft.

Stellvertretende Regierungssprecherin Charima Reinhardt auf der letzten Bundespressekonferenz in Bonn, 4. August 1999


Bürobauten Tulpenfeld mit der ehemaligen Bundespressekonferenz, 1999

Blick von Nordosten auf das Tulpenfeld, 1999

Tulpenfeld Anfang der 1960er Jahre

Besuchen Sie den "Weg der Demokratie" im Bundesviertel in Bonn. Informationen zu begleiteten Rundgängen erhalten Sie hier.